<p>Auf dem Bild sehen Sie die volle Aula des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.</p>

Volle Reihen bei der Auftaktveranstaltung des neuen Forschungsnetzwerks im BMWi Foto: Trautwein

Forschungsnetzwerk Flexible Energieumwandlung gegründet

Gelungener Auftakt im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin: Rund 150 Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Politik und Forschungseinrichtungen nahmen am 24. Februar 2017 an der Gründungsveranstaltung des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung teil. Das Netzwerk soll künftig als Informations- und Diskussionsplattform für die forschungspolitischen Themen der konventionellen und solarthermischen Kraftwerkstechniken sowie der CO2-Technologien dienen und inhaltliche Gestaltungsideen zur künftigen Neuausrichtung der anwendungsorientierten Forschungsförderung des BMWi geben. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Projektträger Jülich (PtJ).

 

Dr. Roudoula Tryfonidou vom BMWi begrüßte die Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer.

Dr. Roudoula Tryfonidou vom BMWi begrüßte die Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer. Foto: Trautwein.

Erfolgreiche und zukunftsorientierte Forschung benötige gute Vernetzung und einen offenen Dialog zwischen alle Beteiligten, betonten sowohl Dr. Rodoula Tryfonidou als auch Dr. Frank Heidrich vom BMWi in ihren Begrüßungsreden.

Beide freuten sich über die große Teilnehmerzahl bei der Gründungsveranstaltung und riefen zu einer regen Teilnahme an der Auftaktveranstaltung und später im Netzwerk auf.

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kraftwerke

„Als Mitspieler gefragt – doch auf welcher Position?“ lautete die Fragestellung der anschließenden Podiumsdiskussion zur Zukunft der Kraftwerke, die Stefan Grützmacher moderierte. Dr. Dietmar Keller von der RWE Power AG diskutierte gemeinsam mit Prof. Walter Leitner von der RWTH Aachen, Prof. Robert Pitz-Paal vom Deutschen Luft- und Raumfahrtzentrum (DLR) und Matthias Zelinger vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagebau (VDMA) über die technologisch notwendigen Innovationen und Marktpotenziale. 

Experten aus dem Energiebereich diskutierten die Aufgaben der konventionellen und solarthermischen Kraftwerke in Zeiten der Energiewende. Foto: Trautwein.

Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten die Aufgaben der Kraftwerke im Rahmen der Energiewende Foto: Trautwein.

Sektorkopplung – einer von vielen Aspekten der Energiewende

In diesem Zusammenhang thematisierten sie die Herausforderungen und Chancen, die sich in den nächsten Jahren durch die Energiewende ergeben werden. Hierbei wurde auch die Sektorkopplung, insbesondere mit dem Verkehrsbereich, angesprochen.

Zahlreiche Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer nutzten die anschließende Möglichkeit, sich mit Fragen oder Statements an der Diskussion zu beteiligen (Informationen zum Verlauf der Podiumsdiskussion finden Sie hier).

Frank Heidrich vom BMWi rief zur regen Teilnahme an den World-Café-Tischen auf. Foto: Trautwein

Frank Heidrich vom BMWi rief zur regen Teilnahme an den World-Café-Tischen auf. Foto: Trautwein.

World-Café-Thementische ermöglichten Austausch in kleineren Gruppen

Am Nachmittag war die aktive Teilnahme aller Veranstaltungsteilnehmerinnen und -teilnehmer gefragt. An insgesamt acht Thementischen bestand die Möglichkeit, sich über Forschungsschwerpunkte zu einzelnen Technologien sowie über die künftige Netzwerkstruktur auszutauschen.

Folgende Thementische standen zur Auswahl:

  1. Fossile Kraftwerkstechnik
  2. Solarthermische Kraftwerkstechnik
  3. CO2-Technologien
  4. Dezentrale Energiesysteme
Am Nachmittag fanden Diskussionsrunden an den acht Thementischen statt.

Am Nachmittag wurde an den Thementischen diskutiert. Foto: Trautwein.

5. Anlagen, Komponenten, Turbomaschinen
6. Speicher als Flexibilisierungsoption
7. Querschnittsthemen (Werkstoffe, Brennstoffe, Digitalisierung, Messtechnik…)
8. Struktur des Netzwerks

Das Angebot wurde rege genutzt. Neben dem Austausch an den Themenständen gab es zudem für alle Teilnehmenden genügend Raum, um auch das persönliche Netzwerk zu erweitern und zu pflegen. Zum Abschluss der Veranstaltung wurden die Ergebnisse der offenen Diskussionsforen sowie die weiteren Netzwerk-Planungen von Dr. Hermann Stelzer vom Projektträger Jülich im Plenum vorgestellt.