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Alkalische Elektrolyse

Die alkalische Elektrolyse (AEL) ist ein Verfahren, um aus Wasser mithilfe von elektrischem Strom Wasserstoff herzustellen. Wird Strom aus erneuerbaren Energiequellen genutzt, spricht man von grünem Wasserstoff.

Die AEL ist das historisch erste industrielle Elektrolyseverfahren mit dem aktuell am weitesten entwickelten technischen Stand. Die kleinste Einheit eines alkalischen Elektrolyseurs (Zelle) besteht aus zwei Elektroden, die durch eine gasdichte Membran (Diaphragma) getrennt sind. Die Elektroden und die Membran sind in eine alkalische wässrige Lösung eingetaucht. Wird eine Spannung angelegt, entsteht an der Kathode (Minuspol) Wasserstoff und an der Anode (Pluspol) Sauerstoff. Die alkalische Elektrolyse benötigt kaum kritische Ressourcen wie Edelmetalle, wodurch sich ein Kostenvorteil gegenüber anderen Verfahren ergibt. Zudem haben AEL-Anlagen eine vergleichsweise hohe Lebensdauer. Jedoch ist die Stromdichte, also die Stromstärke pro Fläche, derzeit noch bis um den Faktor fünf geringer als bei anderen Verfahren. Das wirkt sich auf die Produktion aus: Es kann vergleichsweise weniger Wasserstoff hergestellt werden.

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