18. Projektetreffen Energiewendebauen „Modernisierung im Bestand“

Herzlich Willkommen auf der Eventseite zum 18. Projektetreffen Energiewendebauen in Berlin!

Die Veranstaltung findet am 17. und 18. September 2026 im Hotel MOA Berlin,  Stephanstr. 41, 10559 Berlin statt.

Die Begleitforschung Energiewendebauen veranstaltet das 18. Projektetreffen mit dem Thema „Modernisierung im Bestand“.  Expertinnen und Experten des Förderbereichs Energiewendebauen kommen vor Ort zusammen, um gemeinsam Perspektiven und Impulse rund um die Forschung zu Gebäuden, Quartieren und Wärmenetzen zu diskutieren.

Auf dieser Seite finden Sie den Anmeldelink zur Veranstaltung und erhalten Informationen zu Programm sowie Veranstaltungsort. Diese Veranstaltungswebseite wird laufend aktualisiert. 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und eine spannende Veranstaltung!

Skyline von Berlin gezeichnet
©SimpLine - stock.adobe.com

 Leitgedanke

Die Energieversorgung im Gebäude- und Quartiersbereich braucht Lösungen, die schnell den Weg aus der Forschung in die Praxis finden. Dafür sind Austausch, Vernetzung und gemeinsames Lernen entscheidend.

Anmeldung

Sie können sich bis zum 3. September 2026 über diesen Link zum 18. Projektetreffen „Modernisierung im Bestand“ anmelden. 

Agenda

17. September 2026 - Tag 1

Cocreate - Forschung trifft auf Praxis

Der erste Tag des diesjährigen Projektetreffens Energiewendebauen steht im Zeichen der Vernetzung von Forschung und Praxis.  Im Speeddating-Format kommen Teilnehmende aus Forschung und Praxis zusammen, um sich über aktuelle Herausforderungen im Arbeitsalltag sowie mögliche Lösungsansätze auszutauschen und potenzielle Kooperationspartner kennenzulernen.

Die Teilnehmenden werden vorab Themengruppen zugeordnet. Im Thema „Modernisierung im Bestand” stehen dabei fünf Schwerpunkte zur Auswahl.

Bring Your Own Device!

Für die erste Runde der Cocreate-Session rufen wir alle Teilnehmenden dazu auf, ein kleines Gadget mitzubringen. Dieses soll Ihnen den Einstieg ins Networking erleichtern.

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt: Ob Sensor, Bauteil, Werkzeug oder Office-Gerät – Sie dürfen alles mitbringen, wozu Sie gerne ins Gespräch kommen möchten. Inspirierende Fragen können sein: Was suchen Sie im Rahmen des Networkings? Welche Fähigkeiten oder Daten fehlen Ihnen? Was können Sie anbieten? Werden Sie kreativ und bringen Sie Ihr Device mit!

 Die Cocreate-Session beginnt um 14:45 Uhr. 

Dieser Austauschraum richtet sich an Akteure aus Forschung und Praxis, die an innovativen, langlebigen Materialien und Bauteilen für die Modernisierung von Bestandsgebäuden arbeiten. Im Mittelpunkt stehen neue Dämmstoffe und Fassadensysteme mit hohen energetischen, ökologischen und gesundheitlichen Standards.

Hier treffen Akteurinnen und Akteure aus Forschung und Praxis aufeinander, die an skalierbaren Konzepten und digitalen Werkzeugen für die energetische Modernisierung von Gebäuden arbeiten. Im Mittelpunkt stehen der Austausch zu ganzheitlichen Modernisierungsansätzen, datenbasierten Planungs- und Betriebsprozessen, modularen Bauweisen sowie Fragen zu Kosten, Geschäftsmodellen und Nutzerakzeptanz.

Hier vernetzen sich Akteurinnen und Akteure aus Forschung und Praxis, die an innovativen Lösungen für die effiziente Wärme- und Kälteversorgung von Bestandsgebäuden arbeiten. Im Fokus stehen der Einsatz erneuerbarer Energiequellen wie Solarthermie, Geothermie und Abwärme, ihre Kombination mit Speicherlösungen sowie die Integration in bestehende Heiz- und Kühlsysteme einschließlich Wärmepumpen und Betriebsführung.

Hier tauschen sich Akteurinnen und Akteure aus Forschung und Praxis aus, die an der erfolgreichen Umsetzung von Modernisierungsvorhaben im Gebäudebestand arbeiten. Im Mittelpunkt stehen Maßnahmen zur besseren Zusammenarbeit aller Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette – von Eigentümerinnen und Eigentümern über Planende bis hin zum Handwerk.

Ein besonderer Fokus liegt auf der Qualifizierung und Vernetzung des Handwerks sowie auf der Verbesserung von Planungs- und Umsetzungsprozessen. Darüber hinaus werden Ansätze zur Einbindung weiterer Akteure wie Energieberatung, Architektur- und Ingenieurbüros, zur Entwicklung von Entscheidungshilfen sowie zur Überwindung finanzieller und organisatorischer Hemmnisse diskutiert.

Hier diskutieren Akteurinnen und Akteure aus Forschung und Praxis innovative, skalierbare Lösungen für die energetische Modernisierung von Gebäuden. Im Mittelpunkt stehen Demonstrationsprojekte in einer späten Entwicklungsphase, deren Markteintritt unmittelbar bevorsteht.

Im Fokus stehen die praktische Erprobung dieser Lösungen unter realen Bedingungen sowie die Bewertung ihrer Übertragbarkeit und Skalierbarkeit. Ziel ist es, die Ergebnisse so aufzubereiten, dass ein direkter Transfer in die Praxis ermöglicht wird.

 

Posterwalk

Der Posterwalk bietet Raum für Austausch, Vernetzung und neue Impulse: Diverse Forschungsprojekte und thematische Verbünde gestalten verschiedene Poster, an denen zentrale Fragestellungen und Herausforderungen aus dem Kontext der jeweiligen Projekte diskutiert werden können. Im Fokus stehen offene Fragen rund um das Leitthema „Modernisierung im Bestand“. Der Posterwalk lädt dazu ein, unterschiedliche Perspektiven kennenzulernen, Anknüpfungspunkte zu entdecken und den projektübergreifenden Dialog zu stärken.

Der Posterwalk beginnt um 16:30 Uhr. Direkt im Anschluss finden die digitalen Exkursionen & interaktive Ausstellung statt.

  • AktivDHKS – Thermische Speichermasse als Gamechanger in der Bestandssanierung: Das Poster behandelt Mehrwerte und Systemherausforderungen thermischer Speichermasse, grenzt Anwendungsgebiete ein und zeigt Kosten transparent.

  • ALEX – Bridging Simulation and Artificial Intelligence for Predictive Control of Low-Ex Tempering Systems: Das Poster stellt das Projekt ALEX vor, in dem ein KI-basierter Regler für außenliegende Wandtemperierungssysteme (aWT) entwickelt und unter praxisnahen Bedingungen erprobt wird. Zudem werden erste Evaluierungsergebnisse auf Basis synthetischer Daten präsentiert.

  • BIOCHARCRETE – Validierung biocharbasierter Additive für CO₂-speichernde Betone: Das Mikroprojekt untersucht die technische Machbarkeit biocharbasierter Additive für den Einsatz in Beton. Im Fokus stehen die experimentelle Validierung ihres CO₂-Bindungspotenzials sowie die Bewertung der Auswirkungen auf Festigkeit, Dauerhaftigkeit und die Eignung für tragende Betonkonstruktionen.

  • C2CxBE – Kreislauffähiger Baustellencontainer – Verbesserung der Nachhaltigkeit in der Bauindustrie: Das Forschungsprojekt C2CxBE beschäftigt sich mit der Entwicklung eines modularen, energieeffizienten und kreislauffähigen Baustellencontainers. Ziel ist es, Materialkreisläufe zu schließen, die Demontierbarkeit zu verbessern und Energieautarkie zu ermöglichen, um die Bauindustrie nachhaltiger zu gestalten und CO2-Emissionen zu reduzieren.

  • CTRL-Peaks2 – Spitzenlastreduktion im Fernwärmesystem Hamburg durch Anpassung der kundenseitigen Regelung: Das Forschungsvorhaben CTRL-Peaks2 entwickelt Methodiken für die Optimierung von Hausanschlussstationen (HAST) in Fernwärmenetzen. Im Fokus steht die automatisierte Erkennung und Optimierung fehlerhafter Parameter in Heizungsreglern von HAST, um Lastspitzen zu reduzieren, Netztemperaturen zu senken und damit die Integration erneuerbarer Wärmequellen sowie die Effizienz bestehender Wärmenetze zu verbessern. Hierzu werden zunächst auffällige HAST anhand von Wärmeabnahmedaten identifiziert und anschließend mithilfe hochaufgelöster Wärmemengenzählerdaten sowie Netzanalysen detailliert untersucht. Auf Basis der gewonnenen Erkenntnisse werden Optimierungsstrategien entwickelt, simulativ und experimentell validiert sowie hinsichtlich ihrer Übertragbarkeit auf andere Fernwärmenetze bewertet.

  • CoolDown – Optimierung der Fernwärme im Gebäudebestand: Das Ziel des Projekts CoolDown ist die Sammlung und Validierung von geeigneten Maßnahmen für die zügige und praxistaugliche Transformation von Wärmenetzen. Der Fokus liegt auf der Sekundärseite und den (Bestands-)Gebäuden.

  • ENaQ-Energieampel: Visualisierung der Verfügbarkeit von PV-Strom und Evaluationsstudie zu Effekten auf das Stromverbrauchsverhalten: Die ENaQ-Energieampel, ein Visualisierungstool zur Darstellung der Verfügbarkeit von PV-Strom vom eigenen Dach, wurde im Rahmen des ENaQ-Projektes entwickelt und in 89 Wohnungen des Helleheide-Quartiers in Oldenburg eingebaut. Die aktuell laufende einjährige Evaluationsstudie in rund 35 Haushalten untersucht mit objektiven Messungen des Stromverbrauchsverhaltens und vierteljährlichen Haushaltsbefragungen sowohl die Effekte der Energieampel auf das Stromverbrauchsverhalten als auch die Einflussfaktoren.

  • DynOpt-San – Digital unterstützte und modulare Sanierung von Mehrfamilienhäusern in Quartieren mit PVT-PCM-Wärmepumpensystemen und selbstlernendem Energiemanagement: Das Projekt befasst sich inhaltlich mit den Möglichkeiten der modularen Sanierung von Mehrfamilienhäusern mittels bestimmter Sanierungskonzepte, eines Sanierungsassistenten als Webapplikation sowie eines selbstlernenden Energiemanagers. Das Projekt befasst sich inhaltlich mit den Möglichkeiten der modularen Sanierung von Mehrfamilienhäusern mittels bestimmter 

  • OptiPort – Entwicklung und Bewertung optimierter klimaneutraler Sanierungspfade für das Portfolio-Management von Mehrfamilienhaus- Beständen: Das Poster stellt den Aufbau des OptiPort-Modells mit den relevanten ökonomischen, ökologischen und wohnungswirtschaftlichen Input-Parametern vor. Darüber hinaus sind die unterschiedlichen Auswertungs- und Analyseoptionen für Anwender*innen des Modells beispielhaft dargestellt.

  • EffTecSo:modIn – Bauteilaktivierung – Gebäudehüllen nutzen kostenoptimierte und energieeffiziente Altbausanierung in Wohngebäuden: In dem Projekt werden im/als Reallabor untersucht und nachgewiesen, wie das große Feld der Altbauten ressourcenschonend modernisiert und saniert werden kann. Schwerpunkt ist die Integration der Heiz- und Kühlanforderungen aufgrund des Klimawandels. Insbesondere der klassische Altbau und erhaltenswürdige und denkmalgeschützte Fassaden bedürfen individueller Ansätze. 

  •  FACHWERK 2.0 – Energieeffiziente Instandsetzung von Sichtfachwerk (Hochschule RheinMain): Das Forschungsprojekt Fachwerk 2.0 untersucht an Versuchsgebäuden des Freilichtmuseums Hessenpark innovative und nachhaltige Innendämmsysteme und entwickelt daraus energieeffiziente und ressourcenschonende Sanierungslösungen für historische Fachwerkgebäude.

  • FACHWERK 2.0 –Realisierung und Transfer. Fachwerk 2.0 im Freilichtmuseum Hessenpark (Freilichtmuseum Hessenpark)Das Freilichtmuseum Hessenpark verbindet im Projekt Fachwerk 2.0 Forschung, Vermittlung und Wissenstransfer und macht wissenschaftliche Erkenntnisse für Öffentlichkeit und Fachwelt zugänglich.

  • FACHWERK 2.0 – Hygrothermische Simulation als Planungswerkzeug für Fachwerk-Konstruktionen (BTU Cottbus-Senftenberg)Konstruktionen Im Rahmen des Vorhabens werden hygrothermische Simulationen als Planungswerkzeug zur Bewertung von Fachwerkkonstruktionen eingesetzt. Ziel ist die Prognose der Auswirkungen energetischer Sanierungsmaßnahmen mit Innendämmungen auf das Wärme- und Feuchteverhalten der Konstruktionen sowie die Unterstützung einer schadensfreien und nachhaltigen Sanierungsplanung.

  • FAE-R – Akzeptanzwissen alltagstauglich weitergeben: Ergebnisse der Akzeptanzforschung können bei der Nachhaltigkeitstransformation unterstützen. Werden die Erkenntnisse alltagstauglich aufbereitet, können sie an interdisziplinäre Multiplikatoren weitergegeben werden. Das zeigt ein Seminar im Bereich Allgemeine Berufsvorbereitung, das im Rahmen des FAE-R Projektes an der der Freien Universität Berlin durchgeführt wurde.

  • GLADIR – Einsatz von digitalen Technologien und Entwicklung einer mobilen Anlage zur Realisierung von R-Strategien für Bestandsgläser im Bauwesen: Das Verbundvorhaben »GLADIR« adressiert zentrale Hemmnisse für R-Strategien (im Fokus stehen: Rethink, Reduce, Reuse, Remanufacturing und Recycle) bei Bestandsgläsern im Bauwesen und nutzt digitale Technologien, um deren Rückführung, Wiederverwendung und hochwertiges Upcycling systematisch zu verbessern. Zudem geht es um innovative und zirkuläre Ansätze für Fassadensysteme (Stichwort: Design-for-Disassembly). Damit leistet das Projekt einen Beitrag zur Ressourcenschonung, zur Reduktion von CO₂-Emissionen und zur Entwicklung nachhaltiger Fenster- und Fassadenlösungen.
  • HaLo-Filter-OptiPro  Entwicklung eines druckverlustarmen Feinfilters für den Einsatz in dezentralen Lüftungsgeräten: In der vorgestellten Arbeit wird ein druckverlustarmer Feinfilter für dezentrale Lüftungsgeräte entwickelt und hergestellt. Die Filtereigenschaften werden dabei mithilfe der CFD-DEM-Simulationssoftware DNSlab bestimmt. Für die Herstellung des Filters werden Island-in-the-Sea Garne verwendet, die feine Fäden mit einem Durchmesser von ca. 1 µm beinhalten. Diese Fäden bilden das Ausgangsmaterial für den Feinfilter. Damit die Fäden eine voluminöse Struktur erhalten, werden diese zunächst mit einer Falschdraht-Texturieranlage texturiert, die im Rahmen dieses Projektes aufgebaut wird. Im Anschluss werden die Fäden durch einen Auswaschprozess von ihrem Schutzmantel befreit und in einer Luftdüse aufgeweitet, um noch voluminöser zu werden. Aus dem so entstandenen Material wird dann der Feinfilter hergestellt.

  • HighSTEPS – Gekoppelte Kühlwasser- und Wärmeversorgung im Industriebestand: Konzepte, Planungsmethoden und Umsetzung: Industrielle Kühlwassersysteme zählen sowohl zu den größten Abwärmequellen als auch zu den größten Wasserverbrauchern in Deutschland. In diesem Posterbeitrag werden ein Konzeptvergleich der gekoppelten Wärme- und Kühlwasserversorgung mittels Wärmepumpen, Methoden zur Machbarkeitsabschätzung sowie Erkenntnisse aus sieben Fallstudien und einer Umsetzungsbegleitung präsentiert.

  • Hybrid-FHKL-Praxis – Bedarfsgerechte und energieeffiziente Raumklimatisierung durch ein hybrides Element zum Heizen, Kühlen und Lüften: Das Forschungsprojekt Hybrid-FHKL-Praxis beschäftigt sich mit einem neu entwickelten hybriden Deckenelement zum Heizen, Kühlen sowie Lüften für eine bedarfsgerechte und energieeffiziente Raumklimatisierung. Im Rahmen des Beitrages wird das hybride Element sowie dessen Installation und erste Erkenntnisse aus der Betriebsphase im Feldtestobjekt vorgestellt.

  • IntelMOD – Digitale Unterstützung für nachvollziehbare Modernisierungsankündigungen im Gebäudebestand: IntelMOD entwickelt eine KI-gestützte Plattform, zur Unterstützung der Mietvertragsparteien bei der Vorbereitung energetischer Modernisierungsmaßnahmen und der Erstellung nachvollziehbarer Modernisierungsankündigungen. Durch die digitale Zusammenführung baulicher Maßnahmen, funktionaler Verbesserungen, und rechtlich relevanter Angaben können, Kostenanteile berechnet und Transparenz, Prüfbarkeit und Akzeptanz im Modernisierungsprozess gestärkt werden.

  • KUEHASystem – Heizen und Kühlen mit Bestandsheizungs-anlagen: Das Poster beschreibt die Projektziele, die Umsetzung und die Ergebnisse des Forschungsvorhabens.

  • KUEHASystem – Entwicklung einer übergeordneten Betriebs-führungsebene: Das Retrofit von Bestands-heizungsanlagen in MFH führt häufig zu komplexen multivalenten und multienergetischen Wärme- und Kältebereitstellungssystemen. Das Poster veran-schaulicht die Entwicklung einer übergeordneten Betriebsführungsebene. Diese ermöglicht Betreibern die Bewertung des Anlagenbetriebes und dessen Wichtung zwischen ökonomisch und ökologisch optimierter Betriebsweise.

  • KUEHASystem – Werkzeuge zur Abschätzung des Temperierungseffektes und zur Bewertung des Anlagenbetriebes: Die Kühlung über Freie Heizflächen wirkt wie eine Temperierung. Die Raumtem-peratur lässt sich gegenüber dem ungekühlten Vergleichsfall spürbar absenken, jedoch nicht auf einen vorgegebenen Sollwert einregeln. Mit SmartSim wird ein Werkzeug entwickelt, welches Planern, Nutzern und Betreibern ermöglicht, den erzielbaren Kühleffekt auf Grundlage von Simulationsrechnungen im Voraus abzuschätzen.

  • COWIM – Reduktion sommerlicher Wärmeverluste in industriellen Wärmenetzen: In vielen industriellen Wärmenetzen werden peripher gelegene Hallen auch im Sommer weiter versorgt, obwohl dort außer der Trinkwarmwasserbereitung keine relevanten Wärmeverbraucher vorhanden sind. Aufgrund hoher Zirkulations- und Verteilverluste ergeben sich dabei häufig sehr niedrige Nutzungsgrade. Durch eine Umstellung bzw. Entkopplung der Trinkwarmwasserbereitung können einzelne Netzstränge saisonal außer Betrieb genommen werden. Dies reduziert die sommerliche Grundlast und verbessert die Effizienz des gesamten Wärmenetzes.

  • optLWP – Gebäudemasse als Speicher für den flexiblen Wärmepumpenbetrieb – Erkenntnisse der Feldtests im Forschungsvorhaben optLWP: Im Beitrag wird eine modellprädiktive Regelung für Luft-Wärmepumpen vorgestellt, welche die thermische Gebäudemasse als Speicher zur Flexibilisierung des Wärmepumpenbetriebs nutzt. Auf Basis mehrjähriger Feldtests in einem Neubau und einem Sanierungsobjekt werden zentrale Ergebnisse des Forschungsvorhabens optLWP sowie Herausforderungen bei Entwicklung, Implementierung und Betrieb der prädiktiven Regelung diskutiert und deren Bedeutung für die Modernisierung von Bestandsgebäuden aufgezeigt.

  • PECSnet – Vernetzte lokale Klimatisierungssysteme zur Steigerung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden: Lokale Klimatisierungssysteme wie Tischventilatoren, Deckenklimasegel, Infrarot-Strahler oder beheizte Bürostühle können nicht nur genutzt werden, um individuelle Komfortanforderungen zu erfüllen, sondern ermöglichen auch das Aufweiten bisheriger Zielbereiche bei der Temperaturregelung. Der vernetzte und abgestimmte Einsatz der im Englischen „Personalised Environmental Control Systems (PECS)“ genannten Systeme bietet dabei nicht nur im Neubau, sondern auch bei der Sanierung und Modernisierung im Bestand ein Energieeinspar- sowie Betriebsoptimierungspotential für die Nutzerinnen und Nutzer.

  • QuaSi II – Open-Source Toolbox für die Simulation von Energiesystemen im Quartierskontext: Im Projekt QuaSi II wurden mehrere Open-Source Softwarekomponenten entwickelt, für die Simulation von Energiesystemen. Der Fokus liegt dabei auf dem Rechenkern ReSiE, mit dem es möglich ist, auch nicht-lineares Verhalten und komplexe Betriebsstrategien abzubilden. Das Ganze wird flankiert mit den Tools GenSim für die thermische Gebäudesimulation, Sodele für einfache PV-Simulationen, der Weboberfläche SUSI und in Zukunft LivingLoads für Nutzerstrom- & TWW-Bedarfe.

  • ReaKT – Resiliente, energieangepasste Konzepte und Technologien für die Wärme und Kälteversorgung von Gebäuden: In ReaKT sollen Handlungsempfehlung zur Anpassung technischer Normen, Richtlinien und Planungsansätze zur zukünftigen Wärme- und Kälteversorgung von Gebäuden abgeleitet werden. Das Ziel ist Rahmenbedingungen für resiliente Versorgungskonzepte gegenüber zukünftigen Entwicklungen zu schaffen. Zum Projekt-Start werden klimatische, technische und sozio-kulturelle Treiber für Anpassungsbedarfe, sowie betroffene Normen und Richtlinien diskutiert und am Poster gesammelt.

  • SolarEnvelopeCenter – Planungsunterstützung für die Solarisierung der Gebäudehülle: Die Integration von Photovoltaik in Dach und Fassade stellt Planende bereits in frühen Projektphasen vor komplexe technische, gestalterische und wirtschaftliche Entscheidungen. Das abgeschlossene Projekt SolarEnvelopeCenter stellt hierfür praxistaugliche Lösungen vor: standardisierte Bauarten als Planungsgrundlage, zusammengestellt in einem webbasierten Leitfaden. Darüber hinaus wurden Konzepte für die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften entwickelt, um den Transfer der Projektergebnisse in die Planungspraxis zu unterstützen.
  • Solar-VHF – Solarthermisch aktivierte Fassaden als Wärmequelle in Wärmepumpensystemen: Das Forschungsprojekt untersucht die solarthermische Aktivierung von kommerziellen Fassadensystemen als Wärmequelle in Wärmepumpensystemen sowohl für Neubauten als auch im Gebäudebestand. Das Poster stellt Konzepte für die thermische Aktivierung unterschiedlicher Fassadenmaterialien vor, welche experimentell untersucht und mithilfe dynamischer Systemsimulationen bewertet wurden. Zudem wird die praktische Umsetzung in einem Demonstrationsprojekt an einem bestehenden Wohngebäudekomplex erprobt.
  • Solar-VHF – Solarthermisch aktivierte Fassaden als Wärmequelle in Wärmepumpensystemen - vorgehängt, hinterlüftete Betonfassaden: Das Forschungsprojekt untersucht die solarthermische Aktivierung von kommerziellen Fassadensystemen als Wärmequelle in Wärmepumpensystemen sowohl für Neubauten als auch im Gebäudebestand. Das Poster stellt die Untersuchungen an einer thermisch aktivierten Fassade aus Beton inklusive der Umsetzung an einem Demoobjekt in Pforzheim vor.
  • WiSE – Wissenschaftliche Synthese für die Energiewende in Gebäuden, Quartieren und Wärmenetzen (Projekt: ): Das Syntheseprojekt WiSE unterstützt das BMWE und den PtJ bei der Begleitforschung im Förderbereich ENERGIEWENDEBAUEN. Im Poster werden aktuelle Arbeiten aus dem Syntheseprojekt vorgestellt, wie themenbezogene Querauswertungen, Success Stories aus der Forschungsförderung und der Marktplatz der Innovationen.

  • Wärmepumpe? Kann ich! – Feldtest zur Wärmepumpen-Eignung durch Hausbesitzende: Die Frage, ob das eigene Gebäude für den Einbau einer Wärmepumpe geeignet ist, stellt aktuell das größte Hindernis für den Wärmepumpen-Rollout dar. In einem sechsmonatigen Feldtest werden über 200 Hausbesitzende dabei begleitet und dazu befähigt, die Eignung ihres Hauses für eine Wärmepumpe selbst zu ermitteln.

Die Liste der Poster wird fortlaufend ergänzt. 

Digitale Exkursion & interaktive Ausstellung

„Entdecken Sie digitale Welten und erleben Sie greifbare Exponate.“

In kurzen Videobeiträgen, kommentierten Bilderreihen oder Präsentationen stellen Projektverantwortliche ihre Arbeit, erzielte Ergebnisse und besondere Erfahrungen vor. Die interaktive Ausstellung ergänzt das Angebot durch Exponate und Demonstratoren. Die Themen der Exkursionen sowie die beteiligten Projekte werden in Kürze hier auf der Webseite veröffentlicht. 

Der Programmpunkt bildet den Übergang zum informellen Ausklang der Veranstaltung und mündet in den gemeinsamen Tagesabschluss mit anschließendem Abendessen.

Die digitalen Exkursionen können ab 17:30 Uhr besichtigt werden und stehen größtenteils auch während des Abendessens zur Verfügung.

 

Im Projekt Future-iQ entwickeln ESP als Tochter der LEG sowie die Fraunhofer-Institute UMSICHT und FIT integrale Konzepte für die beschleunigte und sozialverträgliche Dekarbonisierung im Bestand und setzen diese in zwei Quartieren um.

Wärme aus dem Abwasserkanal – klingt ungewöhnlich, ist in Gelsenkirchen aber schon Realität.

In unserem Forschungsprojekt zeigen wir, wie die Eichkampsiedlung in Gelsenkirchen gerade zur Blaupause für klimaneutrales Wohnen wird. Ein neues Nahwärmenetz, gespeist aus Abwasserwärme, macht das möglich. In diesem Film bekommen Sie echte Einblicke aus dem Projekt: von der Baustelle bis zum Planungsmeeting, von den Menschen dahinter bis zu den Learnings, die nicht immer glatt liefen.

Forschung. Technik. Zusammenarbeit. Und eine Idee, die zeigt: Die Lösungen für morgen liegen manchmal direkt unter unseren Füßen.

Eine interaktive Virtual‑Reality‑Anwendung, die energetische Gebäudesanierung spielerisch erfahrbar macht. Nutzer*innen begehen eine virtuelle Immobilie und testen direkt die Auswirkungen von Dämmung oder Heizungseinstellungen auf Wärmeverlust und Kosten. Statt komplexer Ingenieursdaten steht die Erfahrbarmachung und intuitive Vermittlung von Einsparpotenzialen im Vordergrund.

Eine KI‑gestützte Modernisierungsplattform für den Wohnungsmarkt. Mieterhöhungen nach energetischen Maßnahmen werden sachgerecht und nachvollziehbar ermittelt und die Ankündigung der Modernisierungsmaßnahmen im vermieteten Wohnungsbaubestand wird erstellt. Darüber hinaus können sich Mietende und Vermietende zu Modernisierungsmaßnahmen und deren Effekten informieren und abstimmen. Zu testen ist der Prototyp der Anwendung für Vermietende.

Bei Bauprojekten müssen sehr oft zu einem frühen Zeitpunkt (Wettbewerb, Konzept, Vorplanung, Phase0) wichtige Entscheidungen in Bezug auf Kubatur, Energiesystem, Baukonzept, Investitionssumme, Klimaschutz und Nachhaltigkeit getroffen werden. Die Verwendung von herkömmlichen Berechnungs‑ und BIM‑Werkzeugen erfordert einen Detaillierungsgrad bei der Eingabe der Modelldaten und Randbedingungen, der zu diesem frühen Planungszeitpunkt nicht gegeben ist. So liegt in der Regel noch kein fertiger architektonischer Entwurf und damit auch kein BIM‑Modell vor. Entscheidungen in dieser frühen Phase 0 basieren daher sehr oft auf Erfahrungswerten früherer Projekte und erfordern unsichere Bauchentscheidungen.

Im Rahmen des durch das BMWE geförderten Projektes (EnOB: Phase0) wurde eine Methode und ein Software‑Tool entwickelt, mit dem ein digitales Raumbuch erstellt und eine Machbarkeitssimulation durchgeführt werden kann, um die Unsicherheiten bei der Entscheidungsfindung deutlich zu reduzieren. Das Tool liefert gebäudespezifische Ergebnisse bezüglich Nutzflächen, Energieverbrauch, Klimaschutz, Materiallisten, Herstellungskosten etc. Mit diesen Ergebnissen können die Verantwortlichen ihre Entscheidungen validieren, Varianten vergleichen und die geplante Umsetzung ihrer Anforderungen bewerten. Es dient daher als simulationsbasierter Einstieg in die nachfolgenden Leistungsphasen.

Schwerpunkte bei der Entwicklung des Tools waren die einfache Bedienung und die sehr schnelle Simulation, damit die Ergebnisse mit begrenztem Aufwand und ohne lange Wartezeiten zur Verfügung stehen. Anhand eines Beispiels werden die Methode und das Software‑Tool vorgestellt.

Im BMWE‑geförderten Forschungsvorhaben „SaniFern“ (FKZ : 03EN3052) wurde an der praxisnahen Umsetzung eines grabenlosen Sanierungsverfahrens für erdverlegte Fernwärmeleitungen geforscht. Zentraler Bestandteil der Untersuchungen bildete die rund 100 m lange Teststrecke aus Kunststoffmantelrohr (KMR) in DN 200, die über mehr als 3,5 Jahre praxisnahe Versuche zum Einbau unter Baustellenbedingungen ermöglichte. Der Anschluss (im Parallelbetrieb) an das Fernwärmenetz der Stadtwerke Neumünster stellte die dauerhafte Belastung mit realen Betriebsparametern sicher. Für die digitale Exkursion wurde der Einbau von zwei verschiedenen Fernwärmeliner‑Systemen sowie diverse Inspektionen als Video aufbereitet.

Prototyp des GFK Fernwärmeliners

Zur grabenlosen Sanierung von Fernwärmeleitungen wurde im BMWE geförderten Forschungsvorhaben „SaniFern“ (FKZ: 03EN3052) an einem Schlauchliner auf Glasfaser-Kunststoff-Basis geforscht. Aus der Entwicklungsphase stammt der ausgestellt Abschnitt eines ausgehärteten Prototypen mit ca. einen Außendurchmesser von rund 30 cm . Hauptbestandteil des Liners ist das harzgetränkte Glasfasergelege, welches sich zwischen der äußeren (schwarz/ grau) und inneren Schutzfolie befindet.

Ausstellungsstück CarboSeal® 

Der auf Carbonfasern basierende Fernwärmeliner CarboSeal® konnte erfolgreich auf der Teststrecke in Neumünster installiert werden und bewährte sich dort, bis zu seinem ersten Ausbau nach rund zwei Jahren. Auch die erneute Inbetriebnahme, gut ein Jahr später, verlief erfolgreich und störungsfrei. Mit dem Rückbau der Teststrecke im August 2026 endet auch der Betrieb des Liners.

C2C Fertigungszelle robotergestützte Carbongelegeherstellung

Demonstrator des robotergestützten Direktablageverfahrens für die vollautomatisierte, multiaxiale Herstellung individueller Carbonbewehrungsgeometrien für Wandmodule. Dieser Demonstrator veranschaulicht die zukünftige Fertigung der Carbonbewehrungsgitter in Betonfertigteilwerken.

C2C Tischdemonstratoren für modulare Gebäudetechnik der Raumcontainer- und Raummodulsysteme

Um die gesamte Elektroinstallation im Raumcontainer- und Raummodulsystembau stärker zu modularisieren und den Wiederverwendungsgrad deutlich zu erhöhen, werden neue Elektroinstallationskomponenten auf Basis des industriellen Kommunikationsstandard ASi-5 entwickelt. Durch die Verwendung dieses Systems als Plattformgrundlage wird auf eine kostengünstige, hocheffiziente und herstellerunabhängige Technologie zurückgegriffen, die durch ihre standardisierte wiederverwendbare Anschlusstechnik den Verkabelungsaufwand und damit den Ressourcenverbrauch deutlich minimiert. Im Bereich der Gebäudeautomation eignet es sich damit perfekt im Hinblick auf regelmäßigen Rückbau/- bzw Umbau um perspektivisch den größtmöglichen Freiheitsgrad für eine modulare TGA zu bieten.

In bestehenden Mehrfamilienhäusern stellen die begrenzte Datenlage, die Heterogenität der auszutauschenden Bestandserzeuger sowie der Mangel an standardisierten Lösungen Hürden für die Wärmewende mit Wärmepumpen dar. Im Projekt „MAMMUT“ entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit den Projektpartnern Hans Schramm GmbH, MeisterSystems GmbH und ZVSHK unter Einbezug der Erfahrungen eines Expertenkreises aus SHK-Betrieben einen Anlagenkonfigurator für die Umrüstung von Mehrfamilienhäusern. Er erfasst Gebäude, Bestandssystem und Kundenwünsche, schlägt passende Umrüstungsvarianten vor und unterstützt so Beratung, Planung und Angebotserstellung. Dadurch soll der Umstieg von fossilen Heizungen auf Wärmepumpen deutlich erleichtert werden.

MEISTERWÄRME ist ein Forschungsprojekt zur Digitalisierung der Wartung und Instandhaltung von Heizungsanlagen. Im Mittelpunkt steht die Entwicklung eines sprachgesteuerten KI-Assistenzsystems, das das SHK-Handwerk bei Fehlerdiagnose, Arbeitsvorbereitung, Serviceeinsätzen, Berichtswesen und Abrechnung unterstützt.

Gerade in bestehenden Gebäuden können effizientere Wartungsprozesse einen wichtigen Beitrag zur Modernisierung leisten: Durch präzisere Erstdiagnosen sollen vermeidbare Anfahrten reduziert, Störungsmuster besser erkannt und Kundendiensttechnikerinnen und Techniker vor Ort gezielt unterstützt werden. Das spart Zeit, senkt Emissionen und stärkt Handwerksbetriebe bei der Umsetzung der Wärmewende.

Das Projekt wird vom ZVSHK koordiniert und gemeinsam mit Partnern aus Forschung, IT-Entwicklung und SHK-Praxis umgesetzt. MEISTERWÄRME lädt interessierte Betriebe, Hersteller und Institutionen ein, sich an der Entwicklung und Erprobung praxisnaher Lösungen zu beteiligen.

Changing the Game – Neighbourhood“ ist ein kooperatives Lern- und Brettspiel. Es vermittelt spielerisch die Komplexität der Energiewende und den klimafreundlichen Umbau von Stadtquartieren bis zum Jahr 2050. Infos sowie ein Download der Spielmaterialien finden sich unter https://www.enaq-fliegerhorst.de/changingthegame-neighbourhood/

Im Rahmen des Projekts CTRL-Peaks wurde ein Teststand entwickelt, mit dem gängige Heizungsregler und deren regelungstechnische Anpassungen unter reproduzierbaren Bedingungen untersucht werden können. Basierend auf einer Analyse des Wärmenetzes der HEnW wurden vier häufig eingesetzte Heizungsregler ausgewählt und in den Teststand integriert. Über Motorpotentiometer werden Außentemperaturen simuliert, während Ein- und Ausgangssignale der Regler erfasst, visualisiert und über Modbus TCP in Echtzeit mit der Simulationsumgebung Jarvis gekoppelt werden. Dadurch können das Regelverhalten bei unterschiedlichen Netz- und Wetterbedingungen sowie Optimierungskonzepte vor einem Feldeinsatz untersucht werden. Der Teststand ermöglicht damit die systematische Analyse von Heizungsreglern und zusätzlichen Regelungskomponenten.

Die digitale Exkursion gibt einen Einblick in den webbasierten Leitfaden des Projekts SolarEnvelopeCenter zur Planung gebäudeintegrierter Photovoltaik. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie passende Bauarten ausgewählt und mit dem Bauart-Konfigurator an projektspezifische Randbedingungen angepasst werden können. Ergänzend wird der Amortisationsrechner vorgestellt, der eine erste wirtschaftliche Bewertung ermöglicht. Die Live-Demonstration zeigt, wie das frei verfügbare Tool Planende bereits in frühen Leistungsphasen bei fundierten Entscheidungen unterstützt.

Das Projekt WESPE wird von der Langform des Projektnamens gut beschrieben: Wärmepumpeneinbau schneller, produktiver, effizienter. Das Projekt umfasste unter anderem eine Analyse des Wärmepumpeneinbaus in bestehenden Ein- und Zweifamilienhäusern sowie die Vertestung physischer und digitaler Tools zur Beschleunigung des Einbaus.

Die App wurde in diesem Projekt entwickelt, um den Workflow zwischen den Aufgaben im Büro und auf der Baustelle besser zu verbinden.

AktivDHKS nutzt die thermische Speichermasse des Gebäudes zur Lastglättung und ermöglicht so einen effizienten Betrieb von Wärmepumpen und erneuerbaren Energien. Ziel ist eine kostengünstige, rückbaubare und recyclingfähige Sanierungslösung ohne Leerzug, die CO₂-Emissionen und Netzlasten reduziert und damit einen hohen gesellschaftlichen Mehrwert für die Wärmewende im Gebäudebestand schafft.

Wie lassen sich die Temperaturen zur Trinkwassererwärmung senken, ohne die hygienische Sicherheit zu gefährden?

Mit dieser Fragestellung beschäftigt sich das Forschungsprojekt Trans2NT-TWW. Ziel ist es, den Einsatz erneuerbarer Energien und Niedertemperatursysteme zu fördern und gleichzeitig einen hygienisch sicheren Betrieb von Trinkwasserinstallationen zu gewährleisten.

Ausstellungsstück: BLTzirk®

Das im Projekt entwickelte elektronische Zirkulationsventil BLTzirk® ermöglicht ein intelligentes Temperaturmonitoring sowie die bedarfsgerechte Regelung großer Trinkwasserinstallationen. Dadurch können abgesenkte Betriebstemperaturen sicher eingehalten, Energieverbräuche reduziert und die Anforderungen der Trinkwasserhygiene zuverlässig erfüllt werden.

Kurzvideo

Das Video fasst die wichtigsten Ergebnisse des Projekts aus Untersuchungen in Versuchsanlagen und Demonstrationsgebäuden zusammen. Im Fokus stehen insbesondere dezentrale thermische Durchfluss-Trinkwassererwärmer, wie Wohnungsstationen und Frischwasserstationen.

Gezeigt wird, wie diese Systeme hinsichtlich Energieeffizienz und Trinkwasserhygiene bewertet wurden und welchen Beitrag sie zu einer hygienisch sicheren, klimafreundlichen und zukunftsfähigen Trinkwassererwärmung leisten können.

In Deutschlands Ballungsräumen braucht es mehr Wohnraum – aber ohne weitere Flächenversiegelung. Im Forschungsprojekt KLI-WO (Klimaneutraler Wohnraum) der TU Darmstadt und PERI SE zeigen wir, wie sich ungenutzte Potenziale auf bestehenden Gebäuden für neuen, bezahlbaren und klimaneutralen Wohnraum nutzen lassen.

Unser Kurzfilm nimmt die Zuschauer:innen mit auf den Weg von der Motivation (Vermeidung von neuer Flächenversiegelung und Schaffung von Wohnraum), der digitalen, KI-gestützten Potenzialanalyse über die Entwicklung leichter Wand-, Dach- und Deckenelemente in Holzhybrid-Sandwichbauweise bis hin zu einer möglichen Produktionsweise und der praktischen Umsetzung einer Aufstockung. Kompakt, bewegt und verständlich – ein Einblick, wie Aufstockung ein Schlüssel für die klimaneutrale Stadt von morgen sein kann.

Die Kombination aus PVT-Kollektoren und Sole/Wasser-Wärmepumpen ermöglicht eine effiziente, leise und klimafreundliche Versorgung mit Wärme, Kälte und Strom. Das Projekt integraTE-XL hat zum Ziel, dieses Energieversorgungskonzept im Bereich bestehender großer Mehrfamilienhäuser und Gewerbeliegenschaften zu etablieren, um dadurch langfristig erhebliche CO₂-Einsparungen zu erzielen.

Der Film veranschaulicht die Energieversorgung des FUBIC-Quartiers, erklärt die technischen Zusammenhänge und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Nutzungsmöglichkeiten des Standorts. 

Get-Together

Ab 19 Uhr geht das Treffen in ein Get-together mit gemeinsamem Abendessen über. Dieses findet ebenfalls im Hotel MOA Berlin statt. Es wird ein Buffet geben und Sie haben weiterhin die Möglichkeit, sich die Demonstratoren und Kurzvideos anzusehen und sich zu vernetzen.

Ab 19:30 Uhr findet als ergänzendes Angebot der Dinner-Talk „Photovoltaik und Wärmepumpen in der Wohnungswirtschaft” statt.

 

Das Menü wird wenige Wochen vor der Veranstaltung bekannt gegeben. 

 

2. Tag - 18. September 2026

Workshops

Im Rahmen des Projektetreffens bieten fünf Workshops die Gelegenheit, zentrale Themen vertieft zu diskutieren und sich projektübergreifend auszutauschen. Die Workshops werden von verschiedenen Förderprojekten konzipiert und durchgeführt. Alle Teilnehmenden sind eingeladen, ihre Perspektiven, Erfahrungen und Fragen aktiv einzubringen.

Die Anmeldung zu den Workshops erhalten Sie separat. 

Die Workshopsession beginnt am 2. Tag um 9:15 Uhr und endet um 10:45 Uhr.

Ausrichter: Projektteams  SerialBIM & KLI-WO 

Der Workshop behandelt innovative Technologien im Bereich Aufstockung und serieller Fassadensanierung zur energetischen Modernisierung des Gebäudebestands. Impulsvorträge vermitteln zunächst Einblicke in die Potentialanalyse, die Digitalisierung der Prozesskette sowie in die praktische Umsetzung und schaffen damit die Grundlage für die weitere Diskussion. Anschließend werden die Forschungsthesen aus den Projekten KLI:WO und SerialBIM vorgestellt und gemeinsam diskutiert.

Ausrichter: Projektteams  KLASSIQUA , WiSE & SQ-DurlachII 

Im Workshop werden zunächst die Ergebnisse und Lessons Learned zweier Forschungsprojekte zur Modernisierung von Bestandswohngebäuden präsentiert. Dabei liegt der Fokus einerseits auf dem Einsatz von innovativen Erzeugungssystemen mit Wärmepumpen für Mehrfamilienhäuser in der Praxis und andererseits auf der Simulation von smarten Regelungsoptionen in Wohngebäuden, basierend auf dem Smart Readiness Indicator. Ergänzt wird das durch eine Übersicht über die laufenden Forschungsprojekte in den übergeordneten Bereichen innovative Erzeugungssysteme und intelligente Regelungssysteme im Bestand. Anschließend werden in zwei Gruppen Leitfragen aus den Themenbereichen und zugehörige Forschungs­bedarfe diskutiert. Der Workshop wird gemeinsam durchgeführt von den Projekten SQ‑Durlach II, KLASSIQUA und dem wissenschaftlichen Syntheseprojekt WiSE. Wir freuen uns über Ihr Interesse und Ihre Diskussionsbeiträge!

Ausrichter: Projektteams  CoolDown, fronTherm & H-WIHS 

In dem Workshop diskutieren wir gemeinsam anhand von drei Forschungsprojekten (CoolDown, fronTherm, H-WIHS), welche Wege sich für verschiedene Ausgangssituationen im MFH-Gebäudebestand am besten eignen, um die CO2-Emissionen für die Wärmeversorgung nachhaltig zu senken. Wichtige Fragestellungen sind dabei u.a.: Wie lassen sich die Systemtemperaturen senken? Ist eine zentrale oder dezentrale Energieversorgung sinnvoller? Und wann ist die Optimierung der Anlagentechnik, wann die Sanierung der Gebäudehülle der bessere Weg? Darüber hinaus werden Randbedingungen und Umsetzbarkeit für die verschiedenen technologischen Ansätze beleuchtet, damit der Transfer von der Forschung in die Praxis gelingt.

Ausrichter: Projektteams DynOpt-San & Kalamari

Leitgedanke des Workshops: Was erfolgreiche Communities stark macht, lässt sich auf die Sanierungspraxis übertragen. Ziel des Workshops ist es, aus sechs bewährten Community-Prinzipien konkrete Hebel abzuleiten, um Projektarbeit effizienter zu machen, Sanierungsquoten und Akzeptanz zu steigern und den Transfer zu beschleunigen.

Nach einer kurzen Begrüßung und Zieldefinition werden sechs bewährte Community‑Prinzipien vorgestellt, deren Übertragbarkeit auf die Sanierung gemeinsam diskutiert wird. In der anschließenden Arbeitsphase entwickeln die Teilnehmenden in Kleingruppen konkrete Anwendungsideen, identifizieren die passenden „Helden“ und erarbeiten erste umsetzbare Schritte. Jede Gruppe präsentiert ihre stärkste Idee in einem Kurz‑Pitch, bevor gemeinsam priorisiert wird, welche Ansätze den schnellsten sichtbaren Transfer ermöglichen. Der Workshop schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Hebel, der Festlegung von Verantwortlichkeiten und einem Ausblick, wie die Ergebnisse zum nächsten Flaggschiff‑Event der Veranstaltung werden.

Ausrichter: Projektteams FAE-R & MAGGIE2

Die Projekte MAGGIE2 und FAE-R (FUBIC) wollen mit unterschiedlichen Ansätzen Wege zur Dekarbonisierung von Bestandsgebäuden aufzeigen. Einmal für ein Wohnquartier und einmal für ein Gewerbequartier. Gemeinsam mit den Workshopteilnehmer*innen wollen wir diskutieren, wie die Entwicklung von der Simulation, der Innovation über das Demonstratorprojekt zur Blaupause und darüber hinaus gestaltet werden kann, um die Forschungsergebnisse zum Beschleuniger des Wandels werden zu lassen.

Weitere Informationen

Hier finden Sie alle wichtigen Links sowie weitere Informationen zur Veranstaltung und zum Forschungsnetzwerk Energiewendebauen.

Der Veranstaltungsort

Das 18. Projektetreffen Energiewendebauen „Modernisierung im Bestand“ findet im Hotel MOA in Berlin statt.

Hotel MOA Berlin

Stephanstr. 41
10559 Berlin

 

Website Hotel MOA Berlin

Forschungsnetzwerke Energie

Sie möchten über aktuelle und zukünftige Aktivitäten im Forschungsnetzwerk Energiewendebauen informiert bleiben? Auf der Webseite der Forschungsnetzwerke Energie finden Sie regelmäßig neue Informationen aller Forschungsnetzwerke und anstehenden Veranstaltungen.

Mitglied werden

Kontakt

Sie haben noch eine Frage zum Projektetreffen? Dann wenden Sie sich an das Veranstaltungsteam des Projektträgers Jülich (PtJ)  .

 

BMWE

Das 18. Projektetreffen Energiewendebauen „Modernisierung im Bestand“  organisiert der Projektträger Jülich (PtJ) im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE).

Webseite BMWE

Anreise

PKW-Anreise: 

Wenn Sie mit dem Auto anreisen, können Sie kostenpflichtig im hoteleigenen Parkhaus parken. Informationen zur Anfahrt sowie zu den Parkgebühren finden Sie unter dem unten angegebenen Link.

Bahnreisende

Das Hotel MOA Berlin ist vom Berliner Hauptbahnhof bequem in nur 10 Minuten erreichbar. Darüber hinaus stehen Ihnen weitere Haltestellen zur Verfügung. Nähere Informationen hierzu finden Sie ebenfalls unter dem unten angegebenen Link.

Anfahrt & Parking

LinkedIn

Informieren, Vernetzen und Teilen: Der LinkedIn Kanal „Energieforschung“ verbindet alle, die sich für Förderung und Ergebnisse der angewandten Energieforschung interessieren. 

 

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