Sprecherwahl im Bereich Windenergie: Interesse bis Ende Februar anmelden
Mit anderen Forschenden aus Unternehmen, Instituten und Universitäten in den Austausch gehen, Ideen erarbeiten und Akzente in der Forschungslandschaft setzen: Die Aufgaben einer Sprecherin bzw. eines Sprechers der Arbeitsgruppen und Fachausschüsse sind vielfältig. Lassen Sie sich jetzt aufstellen.
Bei der digitalen Vollversammlung des Forschungsnetzwerks Erneuerbare Energien – Windenergie Mitte Juni 2026 werden die Zuständigkeiten neu verteilt. Interessierte, die sich für die Wahl aufstellen lassen möchten, können sich bis Ende Februar beim Projektträger Jülich melden.
Bisher arbeitet das Netzwerk in den Arbeitsgruppen „Anlagentechnik“, „Betrieb“, „Physikalische Faktoren“, „Akzeptanz und Begleitforschung“ sowie in den beiden Fachausschüssen „Offshore-Windenergie“ und „Onshore-Windenergie“. Eine ganz neue Arbeitsgruppe wird sich im Juni zu den bisherigen Gruppen dazu gesellen: Das Thema „Rückbau und Recycling“ wird zunehmend wichtig und soll verstärkt in den Fokus genommen werden. Um die Expertise des Forschungsnetzwerks Windenergie in diesem Bereich zu bündeln und dringende Forschungsbedarfe zu erarbeiten, soll dazu bei der Vollversammlung eine eigene Arbeitsgruppe initiiert werden.
Flexibel steuerbarer Arbeitsaufwand, der sich lohnt
Dr. Dennis Kruse, Deutsche WindGuard, war in der vergangenen Periode Sprecher des Fachausschusse Offshore-Windenergie. Die Aufgabe hat er als gewinnbringend empfunden, berichtet Kruse: „Insbesondere die Diskussionen zu den Gründungsstrukturen und den Netzanschlusskonzepten waren sehr interessant und bereichernd. Motivierend war auch die Mitarbeit an der Entwicklung von Inhalten zum 8. Energieforschungsprogramm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE). Der Arbeitsaufwand für diese Tätigkeit ließ sich flexibel steuern.“
Die Aufgaben für den nächsten Sprecher oder die nächste Sprecherin des Fachausschusses sind vielfältig, so Kruse: „Mit den zukünftigen Herausforderungen wie der anstehenden Novellierung des Gesetzes zur Entwicklung und Förderung der Windenergie auf See (WindSeeG), insbesondere in Hinblick auf das Ausschreibungsdesign, aber auch bei technologischen Fragestellungen wie der zukünftigen Bebauungsdichte der Offshore-Windparks und der weiter steigenden Dimensionen der Windenergieanlagen bieten sich in den kommenden Jahren spannende Aufgaben für den Fachausschuss.“ (mb)
Melden Sie sich jetzt bei der Koordination
Interessiert an der Rolle des Sprechers / der Sprecherin einer der Arbeitsgruppen oder einer der Fachausschüsse? Dann melden Sie sich noch bis zum 28. Februar bei der Koordination: Daniela Bizjak (d.bizjak@ptj.de) und Volker Meier (v.meier@ptj.de) / Projektträger Jülich.
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