Forschungsnetzwerk Wasserstoff

Eine stilistische Darstellung eines Wasserstoffmoleküls
(Bild: ©Thomas - stock.adobe.com)

Im Forschungsnetzwerk Wasserstoff tauschen sich Expertinnen und Experten aus Industrie, Hochschulen und Forschungsinstituten über die Erzeugung, Speicherung, Verteilung und sektorübergreifende Nutzung von Wasserstoff aus. Als Element der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung liefert das Forschungsnetzwerk Anregungen für die Forschung und Anwendung von Wasserstofftechnologien entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Mit gemeinsam entwickelten Empfehlungen und Stellungnahmen dient es als Impulsgeber für Förderstrategien rund um das Thema Wasserstoff.

Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung die zentrale Rolle von Wasserstoff für die Energiewende unterstrichen. Wasserstoff als Speichermedium und Energieträger ermöglicht eine effiziente Sektorkopplung der Bereiche Strom, Wärme und Verkehr. Zudem dient Wasserstoff als Einsatzstoff in Raffinerien und Chemischer Industrie und als möglicher Ersatz für Koks in der Stahlherstellung. Damit ist er ein weiteres Schlüsselelement für die Dekarbonisierung des Industrie-, Wärme- und Verkehrssektors.

Wasserstoff - Energieträger der Zukunft

Als Energieträger der Zukunft bietet Wasserstoff von der effizienten Erzeugung über den sicheren Transport bis hin zur Nutzung ein vielfältiges Forschungs- und Entwicklungsfeld für Unternehmen und Wissenschaft. Um einen möglichst breiten fachlichen Austausch zu gewährleisten, werden diese Themen im Forschungsnetzwerk sektorübergreifend diskutiert. Das Forschungsnetzwerk Wasserstoff, dessen Fokus auf der anwendungsnahen Energieforschung und den Praxistransfer liegt, wird im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert. Wegen der ressortübergreifenden Bedeutung des Themas Wasserstoff sind die Bundesministerien für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) sowie Bildung und Forschung (BMBF) beteiligt.

Das neue Forschungsnetzwerk Wasserstoff bietet Expertinnen und Experten ein technologieoffenes, interdisziplinäres Forum. Hier können sich Akteure aus verschiedenen Forschungsdisziplinen und der Praxis vernetzen und sich zu Ergebnissen sowie Handlungsbedarfen untereinander austauschen. Es bietet gleichzeitig die Möglichkeit zur Partizipation an Konsultationsprozessen zu energieforschungspolitischen Fragestellungen und erhöht die Transparenz in der Förderpolitik. Der ressortübergreifende Ministerialbeirat des Forschungsnetzwerks stellt den Austausch an der Schnittstelle zu fachpolitischen Prozessen sicher.

Innovative Technologien marktreif machen

Die Mitglieder des Netzwerks erarbeiten Empfehlungen zur zukünftigen Ausrichtung der Innovations- und Forschungsförderung der Bundesregierung zu Wasserstofftechnologien. Der Fokus liegt auf Forschung & Innovation, Demonstrationsvorhaben zur Erprobung der Marktreife bereits entwickelter Technologien sowie marktnahe Reallabore zur Marktvorbereitung und Unterstützung von deren Markteinführung.

Da Wasserstoffforschung ein sehr breites Themenspektrum umfasst, wird das Netzwerk in Arbeitsgruppen unterteilt. Ein Vorgehen, das sich bei bereits bestehenden Netzwerken bewährt hat.

Als Struktur für die künftige Netzwerkarbeit werden folgende Themenfelder vorgeschlagen, aus denen heraus sich die einzelnen Arbeitsgruppen bilden können:

Die Anmeldephase für die Auftaktveranstaltung ist abgeschlossen. 

Die kostenlose Mitgliedschaft im Forschungsnetzwerk Wasserstoff ist natürlich weiterhin möglich.

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