Kleine, schwarze Personenfiguren sind auf einer durchsichtigen Wand mit bunten Pfeilen verbunden.
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25.03.2021 | Wasserstoff

Erstes Cluster-Treffen des Forschungsnetzwerks Wasserstoff

Die Mitglieder des Forschungsnetzwerks Wasserstoff haben sich zum ersten Mal fachlich ausgetauscht. Vom 16. bis 24. März fanden die virtuellen Cluster-Treffen statt. Dabei haben sich die Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Industrie grundsätzlich darüber verständigt, welche Themen für die zukünftige Forschungsförderung und Entwicklung im Bereich Wasserstoff zentral sind. 

Nach dem erfolgreichen Kick-Off des Forschungsnetzwerks Wasserstoff Anfang Februar haben die rund 1300 Mitglieder ihre inhaltliche Arbeit begonnen. Das Forschungsnetzwerk ist in vier Cluster unterteilt: Erzeugung, Infrastruktur, Nutzung sowie Sicherheit und Akzeptanz. Die Cluster-Treffen haben nun den Auftakt dafür gebildet, die jeweiligen Diskussionen in themenspezifischen Untergruppen zu konkretisieren. Die Beteiligung an den Clustern steht allen Netzwerkmitgliedern offen.

Im Cluster Erzeugung werden neben Elektrolyse-Verfahren auch alternative Pfade zur Kohlenstoffdioxid (CO2)-armen Wasserstoff-Herstellung beleuchtet. Zudem geht es um die Forschung zur Erzeugung von Wasserstofffolgeprodukten, wie synthetische Kraftstoffe und chemische Grundstoffe. Die Arbeitsgruppen im zweiten Cluster werden den Forschungsbedarf zu Themen wie (leitungsgebundene) Transport-Infrastruktur und Speicheroptionen von Wasserstoff zusammentragen.

Die industrielle Nutzung (etwa Einsatz von Wasserstoff in der Metallerzeugung, Chemie- und Raffinerieprozessen) sowie stationäre (Gewerbe, Industrie, Haushalte) und mobile Anwendungen (Fahr- und Flugzeuge, Schifffahrt, Schienenverkehr) von Wasserstoff werden im Cluster Nutzung weiter behandelt. Der Forschungsbedarf zu übergreifenden, sicherheitstechnischen Fragen, Normung, Standardisierung, Regelsetzung sowie zur gesellschaftlichen Akzeptanz wird im vierten Cluster behandelt.

Expertise für Markthochlauf von Wasserstofftechnologien gefragt

Die Netzwerkmitglieder werden in den kommenden Monaten ermitteln, welcher Forschungs- und Entwicklungsbedarf kurz-, mittel- und langfristig besteht, um Wasserstofftechnologien als ein Kernelement der Energiewende zu etablieren. Im Sommer wird eine gemeinsam erarbeitete Forschungsagenda entstehen. Diese Empfehlungen der Expertinnen und Experten sollen in die Erstellung einer Wasserstoff-Roadmap der Bundesregierung einfließen. Die Netzwerkmitglieder treten somit als wichtiger Impulsgeber für die zukünftige Forschungs- und Innovationspolitik rund um das Thema Wasserstoff auf.

Mitglied werden im Forschungsnetzwerk Wasserstoff

Das Forschungsnetzwerk Wasserstoff versteht sich als offenes Forum für Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und der Politik. Interessierte Personen haben jederzeit die Möglichkeit, sich als Mitglied im Forschungsnetzwerk zu registrieren. Das Netzwerk wird im Rahmen des 7. Energieforschungsprogramms durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert und ist Teil der Nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung.

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Koordination Forschungsnetzwerk Wasserstoff:

Dr. Beate Wörz
Projektträger Jülich
E-Mail: ptj-fne-wasserstoff@fz-juelich.de

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