LKW auf einer Autobahn - bald ohne Emissionen unterwegs?
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04.11.2020 | Start-ups, Systemanalyse

Erste Ergebnisse der Forschungsinitiative "Energiewende im Verkehr"

Die Forschungsinitiative "Energiewende im Verkehr" stellt aktuell auf einer Konferenz erste Ergebnisse vor. An den Projekten beteiligt sind die insgesamt 16 vom BMWi aufgestellten Forschungsverbünde, die sich mit der Herstellung und Nutzung strombasierter Kraftstoffe befassen.

Alternative Antriebstechnologien für eine nachhaltige Mobilität entscheiden mit über den Erfolg der Energiewende. Allein in Deutschland entfallen derzeit fast ein Drittel des Endenergieverbrauchs auf Transport- und Mobilitätsanwendungen, weshalb innovative Lösungen hierbei besonders wichtig sind. Mit der nationalen Wasserstoffstrategie der Bundesregierung soll die Forschung und der Einsatz des vielseitig einsetzbaren Energieträgers Wasserstoff unterstützt werden.

Im Mittelpunkt der Forschungsinitiative steht das Stichwort "Power to Fuel": Mit Strom aus Wind und Sonne wird mittels Elektrolyse oder thermochemischer Verfahren Wasser aufgespalten in Wasserstoff und Sauerstoff. Den Wasserstoff nutzen die Forschungsteams in weiteren Prozessschritten zur Herstellung von flüssigen oder gasförmigen Kraftstoffen. Seit Beginn der Projekte von 2018 liegen nun erstmals Ergebnisse vor.

Zum Beispiel konnte ein Fortschritt in der Vergleichbarkeit der Kraftstoffkosten erzielt werden. Einem Team gelang es, ein Vorgehen zu erarbeiten, mit dem es die potenziellen Herstellungskosten der innovativen Kraftstoffe vergleichen kann. Das ermöglicht eine Abschätzung über die Praxistauglichkeit von innovativen Kraftstoffen. Weitere Beispiele und Informationen zur Konferenz finden Sie auf energiesystem-forschung.de.

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