Symbolfoto: Miniaturmodell mit Windkraftanlagen und Solarmodulen aus Papier.
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25.10.2021 | Bioenergie, Energiewendebauen, Erneuerbare Energien, Flexible Energieumwandlung, Industrie und Gewerbe, Start-ups, Stromnetze, Systemanalyse, Wasserstoff

Informativer Austausch für Förderinteressierte in digitaler Schulung

Das Förderformat "Reallabore der Energiewende" geht im Rahmen der Energieforschungsförderung in die zweite Phase und setzt damit seinen erfolgreichen Auftakt fort. Wissenswerte Informationen zu den Neuerungen und Hintergründen des Formats erhielten Förderinteressierte nun in einer Online-Schulung.

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) hat im Juli 2021 ein neues Förderkonzept für die "Reallabore der Energiewende" veröffentlicht. Damit etabliert das BMWi dieses Format der Forschungsförderung weiter. Die erste Umsetzungsphase startete 2019 mit einem Ideenwettbewerb – mittlerweile sind bereits neun Reallabore erfolgreich gestartet. Die zweite Umsetzungsphase bringt nun einige Neuerungen mit sich. So wird unter anderem ein themenoffener Ansatz verfolgt, sodass Projekte aus allen Themenbereichen der BMWi-Forschungsförderung im 7. Energieforschungsprogramm vorgeschlagen werden können. Außerdem gibt es im neuen Förderkonzept derzeit keine festen Fristen zum Einreichen von Skizzen.

Insgesamt 117 Förderinteressierte und potenzielle Antragsstellende haben sich für die Schulung "Reallabore der Energiewende" am 01.09.2021 angemeldet, um einen informativen Überblick zum aktualisierten Förderkonzept zu erhalten. Die Teilnehmenden der Schulung wurden zunächst durch Dr. Rodoula Tryfonidou begrüßt. In ihrem Grußwort gab die für Grundsatzfragen und Strategie der Energieforschung zuständige BMWi-Referatsleiterin einen ersten Einblick in das erweiterte Förderformat und legte – auch mit Blick auf dessen zukünftiges Potenzial – die Hintergründe zum 7. Energieforschungsprogramm dar, in dem vor drei Jahren die Fördersäule "Reallabore der Energiewende" eingeführt wurde.

Anschließend erläuterte Dr. Jochen Seier vom Projektträger Jülich (PtJ) die Kernpunkte des Förderkonzepts im Detail: Wie werden Reallabore der Energiewende eingegrenzt? Was ist die Zielstellung? Wer ist die Zielgruppe des Förderkonzepts? Welche Rahmenbedingungen der Förderung und welche Anforderungen an Skizzen gilt es zu beachten? Wo gibt es weiterführende Informationen?

Nach den grundsätzlichen Informationen zum neuen Förderkonzept schilderten Dr. Marcel Goelden (Raffinerie Heide GmbH) und Dr. Andrej Jentsch (AGFW Projekt GmbH) ihre persönlichen Erkenntnisse, die sie aus ihren jeweils laufenden Reallaboren "Westküste100 – Supply-Chain orientierte Energiewende trifft Dekarbonisierung der Industrie" bzw. "GWP – Großwärmepumpen in Fernwärmenetzen" gesammelt haben.

Abschließend konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer direkt ihre persönlichen Fragen stellen. Die in der FAQ-Runde thematisierten und darüber hinaus gesammelten Fragen und Antworten wurden in einer Übersicht zusammengetragen.

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Was sind Reallabore der Energiewende?

Im 7. Energieforschungsprogramm hat die Bundesregierung die Reallabore der Energiewende als neues Format in der Förderpolitik etabliert. Sie sollen die Energiewende voranbringen, indem sie die angewandte Forschung in Richtung Praxistransfer ergänzen und so Innovationen auf dem Weg in die energiewirtschaftliche Umsetzung unterstützen. Reallabore der Energiewende ermöglichen es, innovative Technologien in praktischer Anwendung unter realen Bedingungen und im industriellen Maßstab zu testen.

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