Neuigkeiten der Forschungsnetzwerke Energie

07.05.2018 | Energiewendebauen

Berliner Energietage 2018

Symbolbild: Teilnehmer einer Veranstaltung blicken auf ein Podium, wo eine Person einen Vortrag hält.
(Bild: ©Dmitry Vereshchagin - stock.adobe.com)

Vom 7. bis 9. Mai 2018 diskutieren Entscheider aus den Bereichen Energie, Bauen und Wohnen auf den Berliner Energietagen zu Fragestellungen der Energie- und Klimaschutzpolitik. Zu den Veranstaltern im Ludwig Erhard Haus gehören neben dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie auch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit sowie führende Wirtschaftsverbände, Think-Tanks und Forschungsinstitutionen."

Das Leitprinzip der Bundesregierung ist „Efficiency First“ mit dem Ziel, den Energieverbrauch bis zum Jahr 2050 um 50 Prozent zu senken. Die neue Regierung will eine ambitionierte und sektorübergreifende Energieeffizienzstrategie erarbeiten und die Energieforschung noch stärker auf die Energiewende ausrichten. Wirtschaft und Wissenschaft sollen neue Formate der Vernetzung schaffen. Der Übergang von Forschung zu Demonstration und Markteinführung soll weiter unterstützt werden und Reallabore sollen als weitere Säule der Energieforschung ausgebaut werden.

Reallabore für die Energiewende

Auf den Berliner Energietagen stellen sich sechs zukunftsweisende Quartiere vor, die unter der gemeinsamen Förderinitiative „Solares Bauen/Energieeffiziente Stadt“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit 100 Millionen Euro gefördert werden. Die als Reallabore geplanten Stadtquartiere sollen zeigen, wie der Energieverbrauch gesenkt, die intelligente Vernetzung von Strom, Wärme und Mobilität gelingen und erneuerbare Energien sinnvoll in die Energieversorgung integriert werden können und so hochwertige, lebenswerte Wohn- und Arbeitsräume entstehen. Über Möglichkeiten und Grenzen von Reallaboren auf Quartiersebene werden die sechs Stadtquartiere aus Kaiserslautern, Esslingen, Heide in Holstein, Zwickau und Stuttgart beziehungsweise Überlingen diskutieren.

Energiewende braucht Wärmewende

Die Energiewende ist bekanntlich weit mehr als eine Umstellung der Stromerzeugung auf regenerative Quellen. Die Energiewende wird zusehends zur Wärme- und Kältewende.

Der Rolle von Wärmenetzen für die Wärmeversorgung auf Basis erneuerbarer Energien widmet sich die Veranstaltung der Begleitforschung Energiewendebauen auf den Berliner Energietagen. Es werden zukunftsweisende Lösungsansätze vorgestellt und aktuelle Entwicklungen aufgezeigt.„Die Wärmewende beschleunigen – Schlüsselelemente für einen klimaneutralen Gebäudebestand“ ist eine weitere Session des BMWi, die sich mit den zentralen Aspekten der Umsetzung der Wärmewende anhand von Beispielen beschäftigt und diskutiert.

Unter der Forschungsinitiative Energiewendebauen laufen alle Aktivitäten des BMWi für Forschung, Entwicklung und Demonstration im Bereich Gebäude und Quartiere zusammen. Neue Forschungsfelder, Trends, Forschungsergebnisse und Potenziale in Forschung und Entwicklung energieoptimierter Gebäude und Quartiere werden mit der wissenschaftlichen Begleitforschung Energiewendebauen transparent. Das interdisziplinär aufgestellte Team analysiert die Technologieforschungs- und Modellprojekte und bereitet die Ergebnisse und Erkenntnisse projektübergreifend und methodisch in der digitalen Landkarte Energiewendebauen auf. Eine große, wissenschaftliche Datenbasis wird genutzt, um Antworten zu entwickeln zu ganz konkreten und praxisrelevanten Themenstellungen energieoptimierter Gebäude, energieeffiziente Quartiere sowie Kälte- und Wärmenetzen.

Der Projektträger Jülich organisiert im Auftrag des BMWi das Programm des Ministeriums auf den Berliner Energietagen.

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