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14.10.2019 | Erneuerbare Energien

SOLAR-ERA.NET: 9 Millionen Euro Fördergelder

In die Fassade eines großen Gebäudes sind großflächige, blau scheinende Photovoltaik-Module integriert.
(Bild: Heliatek)

Zusätzlich zum Förderaufruf ERA.NET Cofund mit einem Volumen von 13 Millionen Euro können Wissenschaftler mit dem Schwerpunkt Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke ihre Projektideen beim Additional Joint Call des SOLAR-ERA.NET einreichen.

Die Forschungsthemen im Bereich Photovoltaik sind weit gefasst: Neben effizienteren Zell- und Modulkonzepten werden sinkende Kosten sowie eine höhere Qualität, Lebensdauer und Nachhaltigkeit als Entwicklungsziele genannt. Auch Fertigungskonzepte und Installation der Anlagen sind Teil der förderfähigen Entwicklungsarbeiten. Explizit genannt, wird darüber hinaus im Förderaufruf SOLAR-ERA.NET die gebäudeintegrierte Photovoltaik – Building-Integrated Photovoltaics (BIPV). Diese soll möglichst in der Masse angewendet werden, um so den Bau von Null-Energie-Gebäuden und ähnlichen Gebäudekonzepten voranzutreiben. Dafür soll die Zusammenarbeit mit der Bauwirtschaft verbessert werden.

Fördergelder aus dem 7. Energieforschungsprogramm

Insgesamt stehen für den "Additional Joint Call SOLAR-ERA.NET" 9 Millionen Euro für Projektpartner aus 13 Ländern und Regionen zur Verfügung. Von deutscher Seite werden für den Förderaufruf Mittel aus dem 7. Energieforschungsprogramm verwendet. Die teilnehmenden Länder und Regionen finanzieren den "Cofund 2 – Additional Joint Call" aus ihren jeweiligen Förderprogrammen. Gemeinsam unterstützen sie so die Energieziele der Europäischen Union im Solarbereich. Um die Fördergelder zu erhalten, muss neben einer passenden Projektidee auch sichergestellt sein, dass die Antragsteller aus mindestens zwei der beteiligten Staaten stammen. Durch den transnationalen Charakter können die Projektpartner aus einem großen Fundus an Erfahrungswerten, Wissen oder auch technischem Equipment schöpfen. Mindestens einer der Projektpartner muss ein Industrieunternehmen sein.

CSP ERA-NET für Forschungsprojekte zu Solarthermischen Kraftwerken

Auch die Technologie der solarthermischen Kraftwerke ist Bestandteil des SOLAR-ERA.NET. Als Förderthemen des "Cofund 2 – Additional Joint Call" werden sinkende Kosten der Technologie sowie längerfristig eine neue Generation solarthermischer Kraftwerke genannt. Innerhalb dieses Förderaufrufs beteiligt sich jedoch nur Nordrhein-Westfalen an diesem Themengebiet. Deutschlandweit ist das Thema solarthermische Kraftwerke im zeitgleich veröffentlichten Cofund Joint Call des CSP ERA-NET verankert. Welche Länder und Regionen welche Themen fördern, ist in den Guidelines für Antragsteller festgelegt.

Die Inhalte des Förderaufrufs richten sich nach den Maßnahmen, die sich aus dem Strategic Energy Technology Plan für Photovoltaik und solarthermische Kraftwerke ergeben. Der SET-Plan beschreibt, wie die Eropäische Union ihre Energieziele für das Jahr 2030 erreichen kann. An dem "Additional Joint Call des SOLAR-ERA.NET" beteiligen sich Österreich, Belgien-Flandern, Zypern, Frankreich, Deutschland und Nordrhein-Westfalen, Griechenland, Israel, Niederlande, Spanien, Schweden, Schweiz und Türkei.

Mehr Informationen

Nationale Kontaktstelle Energie - Informationen zum EU-Rahmenprogramm für Forschung und Innovation Horizont 2020

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