Energiepolitik

Die Bundesregierung hat mit der Energiewende Ziele und Maßnahmen zum grundlegenden Umbau des deutschen Energiesystems formuliert. Sonne, Wind, Erdwärme und andere regenerative Energieträger sollen künftig eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung sicherstellen. Ziel ist es, 2050 bereits 80 Prozent des benötigen Stroms durch erneuerbare Energien zu erzeugen. Kraftwerke nehmen auf dem Weg dahin wichtige Aufgaben wahr. Sie gewährleisten Deutschlands Versorgungssicherheit, indem sie bedarfsorientiert Strom überwiegend aus fossilen, künftig aber auch aus alternativen Brennstoffen ins Netz speisen, wenn witterungsbedingte Engpässe bei der Stromproduktion aus erneuerbare Energien entstehen.

Forschungsförderung

Durch die veränderten Aufgaben in der Energiewende stehen die konventionellen Kraftwerke vor eine Reihe neuer Herausforderungen. Das BMWi unterstützt Forschungsaktivitäten im Bereich der konventionellen und solarthermischen Kraftwerkstechnik sowie der CO2-Technologien zur Abscheidung und -Verwendung. Im Dezember 2016 hat das BMWi als federführendes Ministerium für die Energiewende den Konsultationsprozess für ein neues Energieforschungsprogramm gestartet. Dieser Prozess bindet alle relevanten Akteure der Energieforschung und -wirtschaft in die Diskussion zur Weiterentwicklung der Energieforschungsförderpolitik ein. Die Mitglieder des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung haben konkrete Expertenempfehlungen hierfür erarbeitet.

Expertenempfehlungen

Förderbekanntmachung

Das BMWi fördert im Bereich der angewandten Energieforschung Projekte und Vorhaben sowohl bei konventionellen als auch bei solarthermischen Kraftwerken. Hinzu kommen CO2-Technologien und Maßnahmen, die den CO2-Ausstoß in die Atmosphäre reduzieren. Eine Übersicht der Forschungsschwerpunkte und –inhalte ist in der Förderbekanntmachung „Forschung für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung“ unter Punkt 3.4 (solarthermische Kraftwerke) und Punkt 3.6 (Kraftwerkstechnik sowie CO2-Abscheidung und -speicherung) vom 8. Dezember 2014 enthalten.

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