Veranstaltungsrückblick

Präsenztreffen des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung

Volle Ränge: Das Präsenztreffen des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung stieß auf reges Interesse. Foto: Trautwein

Volle Ränge: Das Präsenztreffen des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung stieß auf reges Interesse. Foto: Trautwein

Arbeitsstrukturen definieren und künftige Forschungsschwerpunkte diskutieren: Zu diesen Aufgaben haben sich rund 110 Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung am 30. Juni 2017 anlässlich ihres Präsenztreffens beim Projektträger Jülich ausgetauscht. Rund vier Monate nach der erfolgreichen Auftaktveranstaltung des Netzwerks im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in Berlin freuten sich sowohl die Vertreterinnen und Vertreter aus dem BMWi als auch vom Projektträger Jülich über das rege Interesse an der Mitarbeit im Netzwerk.

Annabel Fürstenau-Brutschy begrüßte für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Foto: Trautwein 

Annabel Fürstenau-Brutschy begrüßte für das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Foto: Trautwein

Annabel Fürstenau-Brutschy vom BMWi betonte in ihren Begrüßungsworten den hohen Stellenwert der Forschungsnetzwerke als wichtiges Instrument der Energieforschungspolitik. Die Netzwerke  seien offene Expertenforen, zu denen neue Akteure herzlich eingeladen seien. Zudem fungierten sie als Schnittstelle zur Politik. Die BMWi-Referentin verdeutlichte  einmal mehr die Rolle der Netzwerke im Rahmen des Konsultationsprozesses zum 7. Energieforschungsprogramm. Das Forum mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft trage wie auch verschiedene andere Instrumente dazu bei, Forschungsbedarfe festzustellen und daraus Förderschwerpunkte für das künftige Energieforschungsprogramm abzuleiten.

Hermann Stelzer vom Projektträger Jülich stellte die Struktur des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung vor. Foto: Trautwein

Hermann Stelzer vom Projektträger Jülich stellte die Struktur des Forschungsnetzwerks Flexible Energieumwandlung vor. Foto: Trautwein

Netzwerk in fünf Arbeitsgruppen aktiv

Um die Tätigkeit des Forschungsnetzwerks so effektiv wie möglich zu gestalten, wurden fünf Arbeitsgruppen etabliert. Flache Hierarchien, ein Koordinierungskreis sowie netzwerkinterne und -übergreifende Treffen sollen zur konstruktiven Arbeit beitragen. Hermann Stelzer vom Projektträger Jülich stellte in seinen Ausführungen die Netzwerkstruktur im Einzelnen vor. Außerdem konkretisierte der Fachbereichsleiter den weiteren Arbeitsprozess, bei  dem in den AG´s wichtige Forschungsthemen gesammelt und diskutiert sowie Arbeitsgruppenleitungen gewählt werden sollten.

Die Teilnehmer des Präsenztreffens nutzten die Gelegenheit, um sich unter anderem über Forschungsprojekte auszutauschen. Foto: Trautwein

Die Teilnehmer des Präsenztreffens nutzten die Gelegenheit, um sich unter anderem über Forschungsprojekte auszutauschen. Foto: Trautwein

Im Forschungsnetzwerk Flexible Energieumwandlung gibt es ab sofort folgende Arbeitsgruppen:

  1. Thermische Kraftwerke
  2. CO2-Technologien
  3. Solarthermische Kraftwerke, CSP
  4. Systemintegration, stoffliche und thermische Speicherung
  5. Turbomaschinen