23
Apr

Berlin
23.04.2020 11:00 Uhr - 24.04.2020 14:45 Uhr
Workshop

Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude

Forscher haben 100.000 Hausumringe untersucht, über 5000 Interviews geführt und neue Methoden genutzt, um valide Hochrechnungen zum Gesamtbestand der Nichtwohngebäude zu ermöglichen. Die Ergebnisse werden jetzt präsentiert.

Im Projekt  „Forschungsdatenbank Nichtwohngebäude“ führten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erstmals eine repräsentative Primärdatenerhebung im Sektor Nichtwohngebäude durch. Die Erhebung sollte die Modernisierung im Bestand der Nichtwohngebäude erforschen, was durch eine Kombination von Methoden der Geoinformatik mit denen der klassischen Stichprobenerhebung erstmalig möglich wurde. Aus einer repräsentativen Stichprobe von 100.000 amtlichen Hausumringen konnten im vorgelagerten Screening 43.000 EnEV-relevante Nichtwohngebäude identifiziert werden, die zu über 5.000 Vollinterviews führten. Sie ergeben ein detailliertes Abbild über strukturelle und energetische Merkmale der Gebäude und ermöglichen valide Hochrechnungen zu den Eigenschaften des Gesamtbestands der Nichtwohngebäude in Deutschland. Die Erkenntnisse sind für Wissenschaft, Wirtschaft und Politik gleichermaßen von großem Interesse.

Auf der Abschlusstagung am 23. und dem Workshoptag am 24. April stellt das Forschungskonsortium in Kooperation mit BMWi und PtJ die Ergebnisse des Projekts vor:

Der erste Veranstaltungstag beginnt mit der Präsentation der Daten und Fakten zum deutschen Nichtwohnbestand. Anschließend wird die Relevanz der Ergebnisse für Forschung und Praxis unter den Aspekten Gebäudeforschung, Energie und Bewirtschaftung thematisiert. Eine Podiumsdiskussion über die Zukunft von Nichtwohngebäudes in Deutschland beendet die Veranstaltung. Der zweite Tag dient der tieferen Diskussion. Dazu finden zwei Sessions mit parallel laufenden Workshops statt:

Session 1
•    Geodatenanalyse des deutschen Gebäudebestands
•    Screening des deutschen Gebäudebestands
•    Breiten- und Tiefenerhebung des deutschen Gebäudebestands

Session 2
•    Nutzen der Daten zum Nichtwohngebäudebestand für die Immobilienwirtschaft
•    Nutzen der Forschungsdaten für die Energieforschung
•    Nutzen der Daten zum Aufbau eins deutschlandweiten Gebäudesbestandsmonitorings

Die Tagung und die anschließenden Workshops werden durch das Forschungskonsortium aus dem Institut Wohnen und Umwelt (IWU) als Verbundkoordinator, dem Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung (IÖR) und der Bergischen Universität Wuppertal (BUW) inhaltlich vorbereitet.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei, bitte melden Sie sich für die Teilnahme zeitnah unter folgendem Link an:  datanwg-abschlusstagung.ioer.eu/anmeldung/

Mehr Informationen

Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie auf der Seite datanwg-abschlusstagung.ioer.eu/

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