Deutsche Energiepolitik

Wichtigstes Leitmotiv deutscher Energiepolitik ist die Energiewende. Zur Erschließung der Potentiale für eine umweltschonende, zuverlässige und bezahlbare Energieversorgung sind Forschung und Entwicklung unablässig. Allein der Gebäudesektor in Deutschland benötigt ca. 40 Prozent der Gesamtendenergie. Die Bundesregierung hat das Ziel, bis zum Jahr 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen. Das kann nur gelingen, wenn neben neuen Einzeltechnologien auch bestehende Techniken optimiert und intelligent vernetzt werden.

Forschungsförderung

Die angewandte Energieforschung zu den Themen erneuerbare Energien und Energieeffizienz ist im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gebündelt. Diese Fokussierung bildet einen wichtigen Grundbaustein für die systemische Energieforschung im Gebäudebereich.

Mit der Gründung des "Forschungsnetzwerk Energie in Gebäuden und Quartieren" erhalten die bisherigen Förderinitiativen Energieoptimiertes Bauen (EnOB), Energieeffiziente Stadt (EnEff:Stadt), Energieeffiziente Wärmeversorgung (EnEff:Wärme) und auch Teile der ressortübergreifenden Förderinitiative Energiespeicher (Energiespeicher) sowie die Forschungsförderung im Bereich Niedertemperatur-Solarthermie ein gemeinsames Dach.

Gründung und Ziel

Das Forschungsnetzwerk wurde am 02. Oktober 2014 im Eichensaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Berlin im Beisein von mehr als hundert Experten offiziell gegründet.

Im Mittelpunkt des Netzwerks steht neben der Förderung von Forschung und Entwicklung auch die Arbeit an geeigneten Rahmenbedingungen für den schnelleren Ergebnistransfer in die Praxis.

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