Auf dem Bild sehen Sie das Organigramm des Forschungsnetzwerks Energie in Gebäuden und Quartieren. Im Zentrum des Forschungsnetzwerks stehen die Themen Energie, Gebäude und Quartiere. Diese Themen sind Teil des Wissens des offenen Expertenkreises.<br />Zum größten Teil außerhalb dieses Kreises liegen das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Initiator des Forschungsnetzwerks, die Geschäftsstelle beim Projektträger Jülich als Koordinator des Forschungsnetzwerks und der Beirat aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft.

Organigramm des Forschungsnetzwerks Energie in Gebäuden und Quartieren

Gründung und Ziel

Das Forschungsnetzwerk wurde am 02. Oktober 2014 im Eichensaal des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Berlin als „Forschungsnetzwerk Energie in Gebäuden und Quartieren“ im Beisein von mehr als hundert Experten offiziell gegründet. Im November 2017 erfolgte die Umbenennung in „Forschungsnetzwerk Energiewendebauen“, mit der das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie das Netzwerk stärker mit der Förderinitiative Energiewendebauen verzahnt.

Im Mittelpunkt des „Forschungsnetzwerk Energiewendebauen" steht neben der Förderung von Forschung und Entwicklung auch die Arbeit an geeigneten Rahmenbedingungen für den schnelleren Ergebnistransfer in die Praxis.

Das Forschungsnetzwerk ist eine Maßnahme des Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) und bietet ein Forum für Vertreter aus Wirtschaft und Wissenschaft sowie wichtige Multiplikatoren zur Intensivierung des Austausches an den Schnittstellen der Forschung zur Praxis und zur Politik.

Wichtige forschungspolitische Themen und Förderstrategien werden in diesem Kontext mit den Netzwerkteilnehmern beraten. Auch die Entwicklung neuartiger Förderinstrumente für einen besseren Transfer in die Baupraxis wird im Forschungsnetzwerk diskutiert.

Dr. Rodoula Tryfonidou, zuständige Referentin im Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, fasst die Aufgabe des Forschungsnetzwerks zusammen: „Gerade in dem sehr breit gefächerten und weit verzweigten Themenfeld der Energieforschung kann das Forschungsnetzwerk einen wertvollen Beitrag leisten, indem strategische Arbeiten und operative Aktivitäten oder Projekte noch besser abgestimmt und gebündelt werden. Zudem unterstützt die Vernetzung der Akteure die Transparenz und Effizienz der Förderpolitik."